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Akute Erkrankungen der Blutgefäße sind meist eine Folge von Gefäßverschlüssen. Diese entstehen oft langsam durch Einlagerung von Cholesterin ( 1 ) in die Gefäßwand, zum Teil verkalken diese Wandablagerungen. Gelegentlich treten auch schlagartige Gefäßverschlüsse durch Blutgerinnsel - sogenannte Embolien - ( 2 ) auf, die zum Beispiel an geschädigten Gefäßwänden entstehen, sich dann loslösen und in eine Arterie eingeschwemmt werden.

Gefäßverschlüsse führen zum Beispiel zum Schlaganfall, ( 3 ) zum Herzinfarkt, ( 4 ) oder zum Absterben von Gliedmaßen ( 5 ) zum Beispiel beim Raucherbein.

Durch Verletzungen oder durch Schäden der Gefäßwand kommt es zu Blutungen. ( 6 ) Innere Blutungen können oft rasch zum Tod führen, da sie nicht leicht erkennbar sind. Bei sichtbaren, äußeren Blutungen unterscheidet man die arteriellen Blutungen ( 7 ) durch Verletzung einer Schlagader. Dabei spritzt hellrotes Blut im Pulsrhythmus aus der Wunde. Venöse Blutungen ( 8 ) erkennt man an der dunkelroten Farbe. Sie sind meist weniger stark, das Blut fließt langsamer und gleichmäßig ab.

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Nr. Begriff Erklärung
1 Cholesterinablagerung Cholesterinablagerungen in der Gefäßwand führen zu Minderdurchblutung mancher Organe.
2 Blutgerinnsel Ein Pfropf aus geronnenem Blut kann ein Gefäß vollständig verschließen.
3 Schlaganfall Link zum Thema Schlaganfall
4 Herzinfarkt Link zum Thema Herzinfarkt
5 Absterben von Gliedmaßen Ein totaler Gefäßverschluss führt zum Absterben von Körperteilen.
6 Blutungen Blutaustritt ins Gewebe oder nach außen nach Verletzungen oder Gefäßwandschäden
7 arterielle Blutung Arterielle Blutungen sind im Pulsrhythmus spritzende hellrote Blutungen.
8 venöse Blutung Venöse Blutungen haben meist eine dunkelrote Farbe, das Blut fließt gleichmäßig ab.